Oschersleben

Volkstrauertag im Oscherslebener Land

Alljährlich findet zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag in Deutschland der Volkstrauertag statt. Bundesweit in zahlreichen Orten verschiedene Gedenkveranstaltungen auf Friedhöfen oder an Gedenkorten sowie Gottesdienste abgehalten. So auch in Oschersleben (oben) und Hordorf, wo Kränze an Mahnmälern niedergelegt wurden. Der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag und gehört, genau wie der Totensonntag, zu den besonders geschützten, stillen Gedenktagen. Der Volkstrauertag soll an die Kriegstoten und die Opfer von Gewaltherrschaft aller Nationen erinnern. Dementsprechend bestimmen gesetzliche Regelungen in Deutschland, dass öffentliche Veranstaltungen, die dem Charakter der beiden Tage widersprechen, jeweils in der Zeit von 5 bis 24 Uhr, nicht erlaubt sind. So sind unter anderem der Betrieb von Spielhallen und öffentlicher Tanz- und Sportveranstaltungen unzulässig und auch Veranstaltungen wie Preisskat, Kegelturniere und dergleichen entsprechen nicht dem Charakter des Tages und dürfen daher nicht stattfinden.

Weihnachts-Krippen aus aller Welt im Museum

Eine neue Ausstellung wurde am 21. November im Museum Oschersleben eröffnet. Die Ausstellung zeigt Weihnachts-Krippen aus aller Welt. Bis Ende Januar ist die Ausstellung in der Hornhäuser Straße 6 immer dienstags von 13 bis 17 Uhr, freitags von 9.30 Uhr bis 12 Uhr, sowie an den Sonntagen, 3. und 17. Dezember in der Zeit von 14 bis 17 zu besichtigen. 

Bei den ausgestellten Weihnachts-Krippen handelt es sich um Krippendarstellungen aus aller Welt, so aus Sizilien, Israel, Peru, Sri Lanka, Afrika Südamerika, welche aus dem Privatnachlass der ehemaligen Oscherslebener Pastorin Wanda Krüger, die von 1984 bis 1992 ihre zweite Pfarrstelle in der St. Nicolai-Gemeinde einnahm. Vor ihrem Tode Anfang 2009, hat Wanda Krüger ihre Krippensammlung Ingrid Warweg vermacht, welche mit Pastorin Krüger über viele Jahre hinweg eng und freundschaftlich verbunden war. Die Ausstellung schenkt gerade in der Vorweihnachtszeit Freude.

"Besonderer Weihnachtsmarkt" findet
am ersten Dezemberwochenende statt

Seit Monaten laufen die Vorbereitungen für den mittlerweile 25. “Besonderern Weihnachtsmarkt” und knapp 50 Händler und Aussteller haben sich angekündigt. Darunter sind laut Dirk Belling und Michael Dieckmann vom Organisations-Team auch immer wieder neue Namen. „Wir haben beispielsweise in diesem Jahr erstmals die Sattlerin Hannah Hesse aus Emmeringen dabei und auch der Neindorfer Krug feiert Premiere“, verrät Dieckmann. Eine vielfältige Kulinarik steht immer hoch im Kurs und so hat sich die Stiftung selbst extra einen neuen, großen Grill angeschafft, auf dem eine ganz besondere Köstlichkeit. brutzeln soll: Zimtbratwürste. Andere Anbieter locken mit Schmalzkuchen oder Kartoffelpuffer und natürlich gibt es wieder Karussell und Kutschfahrten. Und was gibt es auf die Ohren? Viele weihnachtliche Klänge natürlich. Und auch in der Kultursparte gibt es was Neues. So wollen das Akustik-Duo Handgemacht aus Colbitz und die Band Oldie Family bei ihren Freiluftkonzerten am Samstag für Weihnachtsstimmung sorgen. Und auch das Marktjubiläum selbst wird natürlich gefeiert. „Wir haben eine Tombola mit tollen Preisen organisiert“, erklärt WfB-Werkstattleiter Dirk Belling. „Ein Los kostet zwei Euro und die Gewinne stammen von regionalen Geschäftspartnern und Handwerkern. Der Tombola-Erlös soll in eine neue Ruhe- und Sitzecke im Außenbereich der Werkstatt fließen.“ Und wer immer schon mal in einem Segelflugzeug hoch hinaus wollte, der sollte sich unbedingt ein Los kaufen. Und was sich die Gäste entgegen ersten Plänen nicht kaufen müssen, ist eine Eintrittskarte. Wie auch schon in allen Jahren zuvor bleibt Eintritt zum „Besondere Weihnachtsmarkt“ in der Oscherslebener Matthias-Claudius-Haus-Stiftung frei. Es sei gelungen, so gut zu planen und zu haushalten, dass der ursprünglich geplante Eintritt von einem Euro pro Tag nicht notwendig werde, hieß es zur Begründung aus dem Orga-Team.                                                                                                                                                                                                                            Sabrina Gorges

Ein toller Spendenscheck für die Vereinskasse

Elke Schirmer-Firl (Verein schwerstkranker Kinder und Eltern v.li.), Yvonne Hinz, Andy Lüdde, Oda Kückelhaus (Verein schwerstkranker Kinder und Eltern), Ursula Burba, Michael Thom und Andreas Loof.                                                                                                                                                                                                                                                                                               Foto: Agrarfrost

Einen Spendenscheck in Höhe von 1.300 Euro überreichten die Agrarfrost-Mitarbeiter Ursula Burba, Yvonne Hinz, Andy Lüdde, Andreas Loof und Michael Thom im Agrarfrost-Werk Oschersleben, an Elke Schirmer-Firl und Oda Kückelhaus vom Verein schwerstkranker Kinder und ihrer Eltern e.V. Der Kartoffel-Tiefkühlspezialist mit Produktionsstandorten in Aldrup und Oschersleben führt damit sein im Unternehmen tief verwurzeltes Engagement für soziale Projekte, in der Region fort. Agrarfrost beteiligte sich erneut am „Tag der Regionen“ in Oschersleben. Der Aktionstag widmet sich der Bedeutung regionaler Erzeugung, die einen wichtigen Beitrag zur Kulturlandschaft, Nachhaltigkeit und Sozialem leistet und durch Sicherung von Arbeitsplätzen den lokalen Wirtschaftskreislauf stärkt. Während des Aktionstages konnten die engagierten Agrarfrost Mitarbeiter eine Summe von 1.300 Euro für gute Zwecke sammeln, die das Familienunternehmen jetzt als Spendenscheck an den Vorstand des Vereins schwerstkranker Kinder und ihrer Eltern e.V. von kinderkleeblatt.de übergeben hat. Mit der Spende unterstützt Agrarfrost die Arbeit des Vereins, Kinder mit Behinderungen und deren Eltern während und nach einem Aufenthalt auf der Intensivstation therapeutisch zu begleiten, die Finanzierung von Maßnahmen zu organisieren und Kinderwünsche zu erfüllen, die ihre Krankheit ein Stück weit vergessen lässt. „Als regional stark verankertes Familienunternehmen ist es uns eine Herzensangelegenheit so wichtige soziale Projekte in der Region, wie den Verein schwerstkranker Kinder und ihrer Eltern e.V. zu unterstützen. Wir freuen uns, dass unsere Spendenaktion so gut angenommen wurde und wir einen Teil zu der wichtigen Arbeit des Vereins und der Erfüllung von Wünschen kranker Kinder beitragen können“, so Michael Thom, Agrarfrost Werksleiter des Produktionsstandorts Oschersleben über das soziale Engagement des Agrarfrost-Teams.                                                                                                                                                    1. November 2023

"Tag der Regionen" hat an Zugkraft nicht verloren und lockte tausende Besucher in die Innenstadt

Auch in diesem Jahr macht der „Tag der Regionen“ sich auf, die kurzen Wege von regionalen Produkten in den Vordergrund zu stellen. Der „Tag der Regionen“ ist bundesweit die bedeutendste Veranstaltungsplattform für regionales Wirtschaften und präsentiert auf vielfältige Weise die Besonderheiten einer jeden Region. Er lebt durch die Vielfalt seiner Formate und freut sich über neue Akteure und Aktionsideen. Regionale Wirtschaftskreisläufe zu unterstützen und Aufmerksamkeit für Regionalität zu generieren ist das Kernziel. Bereits seit 1999 setzt das Projekt jährlich ein Zeichen für Regionalität und engagiert sich für die Akteure des regionalen Wirtschaftskreislaufs.Das diesjährige Motto, „Der lange Weg zu kurzen Wegen“, verdeutlicht vor allem die vielfältigen Hürden, die noch zu nehmen sind, um regionale Produkte auf kurzen Wegen zu ermöglichen. Denn trotz hoher Nachfrage landen immer noch zu wenige regionale Produkte im Einkaufswagen. Die Hauptakteure regionaler Wirtschaftskreisläufe sind vor allem landwirtschaftliche Direktvermarkter, Lebensmittelhandwerksbetriebe sowie Kleinst- und kleine und mittlere Unternehmen, sogenannte KKMUs. Diese kämpfen mit überbordendenden Bürokratieauflagen und sind einem hohen Preis- und Konkurrenzdruck durch den Lebensmittelhandel und die Lebensmittelindustrie ausgesetzt.Gleichzeitig ist das Angebot von regionalen Produkten nach wie vor nicht zufriedenstellend. Sogar regional affine Verbraucher scheitern noch zu oft an der alltagstauglichen Verfügbarkeit von regionalen Produkten in ihrer Einkaufsumgebung.Kurze Wege in allen Lebensbereichen fördern jedoch nicht nur eine höhere Lebensqualität, sondern ermöglichen Regionen eine gesteigerte Widerstandsfähigkeit und nutzen den Regionen damit vor allem selbst. Um regionale Wirtschaftskreisläufe funktionsfähig zu machen, braucht es jedoch auf allen gesellschaftlichen und politischen Ebenen dringend eine breite Aufmerksamkeit, für die der „Tag der Regionen“ in all seinen Aktionen wirbt.

Der Wochenendeinsatz hat sich wahrlich gelohnt

Für die Mitarbeiter der Wohnungsgenossenschaft “Neues Leben” Oschersleben hieß am Sonntag, 4. September, nicht etwa die Seele baumeln zu lassen, sondern beim 11. Wiesenparkfest die Ärmel hochzukrempeln und sich für einen guten Zweck zu engagieren. Denn im Rahmen des Wiesenparkfestes bot die Wohnungsgenossenschaft „Neues Leben“ kostenloses Kinderschminken und und die Herstellung von selbstgestalteten Button an. Die kleinen und großen Besucher erhielten dabei aber auch die Möglichkeit, für die weitere Gestaltung des Waschbärgeheges zu spenden. Am Donnerstagvormittag wurde der stolze Erlös des Wiesenparkfestes in Höhe von 235,50 Euro an Dieter und Gisela Fabian sowie Theresa und Michael Schulze vom Förderverein Wiesenpark übergeben. Die Mitglieder des Fördervereins bedankten sich und wenn sie es gedurft hätten, sicherlich auch die Waschbären.                                                              7. September 2023

Endlich ist hier wieder Leben eingekehrt

In den Schulkomplex im Oscherslebener Diesterwegring ist nach vierjähriger Pause hörbar wieder Leben eingekehrt. Dies zeigt unser Foto, auch wenn keine Kinder zu sehen sind. Aber der heruntergezogene Sonnenschutz der Grundschule beweist, dass dahinter fleißig gelernt wird. Das gesamte Schulgelände mit der benachbarten Gemeinschaftsschule wurde erneuert. Der Schulhof bietet in den Pausen verschiedenste sportliche Moglichkeiten, etwa mit Basketballanlage oder Tischtennisplatten.                                                                                           23. August 2023

Garagenkomplex komplett neu eingedeckt

Die gestapelten Asbestplatten, mit denen in DDR-Zeit der Garagenkomplex in der Oscherslebener Umgehungsstraße, zwischen Seehäuser Weg und Schermcker Straße eingedeckt wurde, sind Geschichte. Nach Besitzerwechsel wurden sämtliche Garagen mit zeitgemäßen Metalldächern gedeckt und die Asbestplatten warten nun noch auf die Entsorgung.                                                                23. August 2023

Jugendfeuerwehr Oschersleben lud ins Zeltlager

Nun fand wieder ein Zeltlager der Jugendfeuerwehr Oschersleben im Oscherslebener Freibad statt. In den vergangenen fast 30 Jahren, war der Feuerwehrnachwuchs immer wieder im Rahmen eines Zeltlagers zu Gast im Oscherslebener Freibad. Aber nicht nur die Jugendfeuerwehr, sondern auch die Kinderfeuerwehr „Bodelöschis“ und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Kreisverband Helmstedt nahmen daran teil. So dass insgesamt 29 Kinder und Jugendliche, sowie neun Betreuer ein tolles Wochenende erlebten. Auch wenn das Wetter keine sommerlichen Temperaturen bereit hielt, wagten doch einige den Sprung ins kühle Nass des Schwimmbeckens. Die nicht ganz so mutigen zogen dann eine Fahrt in einem Schlauchboot vor. Höhepunkt war sicherlich ein Spielewettkampf. Hier mussten in kleinen Gruppen einige Geschicklichkeitsspiele gemeistert werden, etwa Wasserbomben Zielwurf oder Tic Tac Toe im XXL Format. Leider machte das Wetter dann allen doch einen Strich durch die Rechnung, denn die geplante Nachtwanderung konnte aufgrund des anhaltenden Regen nicht stattfinden. Die gute Laune ließ sich davon aber niemand verderben. Stadtjugendfeuerwehrwart David Noack freute sich, dass trotz einer Terminverschiebung, die meisten Kinder teilnahmen. Ein besonderes Dankeschön richtete er an die vielen fleißigen Helfer der Stadt Oschersleben, des Feuerwehrfördervereins Oschersleben, der Versorgungsgruppe der Feuerwehr Hornhausen für die Bereitstellung des Versorgungsanhängers und den Nudeln mit Tomatensoße, sowie Rettungsschwimmer Ulrich Hoppe für dessen Unterstützung. Andreas Ehrhardt     /     Fotos: Feuerwehr Oschersleben                                  14. August 2023

Oschersleben war monatelang eine einzige Baustelle

Von Mai bis Mitte August war die Oschersleber Innenstadt eine große Straßenbaustelle. Anfang Mai begann die Neugestaltung des einzigen Kreisverkehrs der Bodestadt, welche unzählige Umleitungen nach sich zog. Doch damit nicht genug, denn im Juni folgte die Sanierung des Bahnüberganges in der Thälmannstraße, welche sich rund eine Woche hinzog und ebenfalls mit Umleitungen des Straßenverkehrs einherging. Nun sind die letzten Arbeiten am Kreisverkehr beendet und der Verkehr kann wie gewohnt rollen.                                                         12. August 2023

Alte Oscherslebener Friedhofsmauer aufwändig saniert

Die alte Friedhofsmauer im hinteren Teil des Oscherslebener Friedhofs, in Richtung Hornhausen, wird seit Mai mit großem Aufwand von einer Magdeburger Fachfirma saniert. Jeder einzelne Ziegel wird hierbei unter die Lupe genommen, ganz oder zum Teil ersetzt. Oberste Prämisse ist dabei, das alte Erscheinungsbild unbedingt zu erhalten, eine Vorgabe des Denkmalschutzes. Und so kommen bei einem totalen Ersatz alte Ziegel aus Abrisshäusern zum Einsatz. Diese werden vor dem Einsatz gründlich gereinigt. Insgesamt eine echte Sisyphusarbeit, die sich aber lohnt, wie man sieht. Dieser westliche Teil des Oscherslebener Friedhofs war früher der jüdischen Gemeinde vorbehalten, davon zeugen die Davidsterne auf der Innenseite der beiden Eisentore. Die jüdische Gemeinde hatte zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Grundstück für 4.000 Reichsmark erworben.                                                                                                                               22. Juni 2023

NABU-Endergebnis zur "Stunde der Gartenvögel"

Fink

Der Naturschutzbund (NABU) Deutschland hat das Ergebnis zur “Stunde der Gartenvögel” vorgelegt. Mehr erfahren …

Am "Tag der Befreiung" Blumen am Ehrenmal niedergelegt

Die Oschersleber Friedensdemonstranten trafen sich am 8. Mai, um mit Friedensbotschaften, Blumen und einer Gedenkminute der gefallene sowjetische Soldaten und aller Kriegstoten zu gedenken. In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945 unterzeichneten in Berlin Karlshorst deutsche Offiziere der drei Teilstreitkräfte Heer, Luftwaffe und Kriegsmarine die Erklärung zur bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reiches. Damit waren vom 8. Mai an alle Kampfhandlungen offiziell beendet, zudem räumte die deutsche Staats- und Armeeführung den alliierten Siegermächten das Recht ein, alle politischen, militärischen und gesellschaftlichen Angelegenheiten des Deutschen Reiches, in den jeweiligen Besatzungszonen, zu regeln. In der sowjetischen Besatzungszone entstanden alsbald Ehrenmale und Gedenkfriedhöfe um an den „Tag der Befreiung“ und an die unzähligen Opfer des Krieges zu erinnern. Ein Vergleich. Die allierten Hauptmächte USA, Großbritannien und Frankreich hatten zusammen 1,1 Millionen Kriegstote zu beklagen, allein die Sowjetunion hatte aber die Hauptlast im 2. Weltkrieg zu tragen und mit schätzungsweise 27 Millionen Toten die mit Abstand meisten Verluste zu beklagen und somit den größten Blutzoll erbracht. Schon allein deshalb war der „Tag der Befreiung“ von 1950 an gesetzlicher Feiertag in der DDR. Nach der Wende war der Feiertag schnell aus dem bundesdeutschen Kalender gestrichen, viele fragen sich: „warum nur?“                                            8. Mai 2023

Eine Kirschblütenwanderung bei "Kaiserwetter"

Genau zwei schöne und auch warme Frühlingstage lagen für kurze Zeit über dem Oscherslebener Land. An einem dieser beiden Tage hatte Organisator Ernst-Albert Kube zur 4. Kirschblütenwanderung entlang des Sagen- und Geschichtswanderweges eingeladen. Die Resonanz war diesmal etwas geringer, jedoch gab es dafür eine einfache Erklärung. Kube hatte den Wandertermin vom 15. auf den 22. April verlegen müssen, da die Wettervorhersage für den 15. April alles andere als einladend war, was sich dann auch mit Regen und Sturmböen bewahrheiten sollte. Am 22. April kollidierte er dann aber unbewusst mit dem Arbeitseinsatz im Oschersleber Schwimmbad, wohin sich dann einige seiner angemeldeten Wanderfreunde entschuldigten. So begab sich die etwas geschrumpfte Wandergruppe auf den rund 5,7 Kilometer langen Weg, der im Norden der Bodestadt startete und erstmal entlang des alten Handelsweges Richtung Seehausen führte. Der Naturschutzbeauftragte Dr. Axel Schneidewind erläuterte unterwegs den Teilnehmern, was da derzeit alles blüht. Denn nicht nur die Kirschbäume tragen jetzt ein weißes Hochzeitskleid. Vorbei ging es am Kniel und dann im scharfen Rechtsknick in Richtung Schermcke. Hier verdichtete sich der Wanderweg dann in eine traumhafte grüne Gasse. Endziel war schließlich das Eiscafé Jordan in Schermcke, praktisch als kleines i-Tüpfelchen der rund zweistündigen Wanderung.                                         22. April 2023 

Ekelhafte Schändung von Kriegsgräbern

Als Zeichen der Versöhnung wurde im Mai 2005 das Oschersleber Ehrenmal für die gefallenen Soldaten der ehemaligen sowjetischen Streitkräfte im 2. Weltkrieg nach vielen Monaten der kompletten Sanierung der Anlage in der Schermcker Straße, mit einer feierlichen Zeremonie abgeschlossen. Neben Vertretern des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, des Innenministeriums, der Reservistenkameradschaften Oldenburg und Bremervörde sowei des Oschersleber Stadtrates, begrüßte der damalige Oschersleber Bürgermeister Dieter Klenke als Ehrengast den Botschaftsrat der russischen Förderation in Deutschland, Juri N. Ljaschenko. Beide bekundeten damals den Willen beider Völker zur Versöhnung. Dieter Klenke betonte, dass nie vergessen werden dürfe, was im 2. Weltkrieg geschehen sei. „Heute verneigen wir uns vor denen, die auf den Schlachtfeldern gefallen sind, damit wir heute in Frieden leben können“, sagte Juri N. Ljaschenko, bevor er mit Dieter Klenke Blumen am Ehrenmal niederlegte.Das liegt nun fast 18 Jahre zurück und im Laufe der Zeit hat der Zahn selbiger ordentliche Arbeit geleistet. Denn der Betonsockel am großen Ehrenmal ist bröckelig und einen echten Schock erlebten die Friedensdemonstranten, als sie am Montag entdeckten, dass 13 der 16 Grabplatten fehlten. Die sind nun aber nicht aus Bronze sondern einer Art wetterfestem Kunststoff und dürften daher nicht das Raubgut von Kupferdieben gewesen sein. Also muss Hass oder dergleichen Motivation für die sinnlose und zugleich beschämende Zerstörwut gewesen sein, die Grabplatten von ihren Sockeln zu meißeln. Die frischen Spuren deuten jeweils darauf hin. Das Entsetzen war entsprechend groß, „ein klarer Fall von Grabschändung“, so dass einhellige Urteil.

So schmuck sah der Oschersleber Ehrenfriedhof für die gefallen Soldaten der ehemaligen sowjetischen Streitkräfte im Mai 2005 nach monatelangen Sanierungsarbeiten aus. 18 Jahre später tobten sich hier wohl “Vandalen” aus

Zweite Auflage der "Menschenkette für den Frieden"

Während John Lennons „Give Peace a Chance“, der Friedenssong schlechthin, zwischen den Oschersleber Einkaufstempeln in der Berliner Straße widerhallt, rollt Auto um Auto an der Menschenkette vorbei, die am 11. März in der Bodestadt ein sichtbares Zeichen für den Frieden und gegen den Krieg setzen wollte. Rund 40 Teilnehmer waren es am Ende, jedoch befand sich niemand aus Stadtrat und Stadt darunter. „Sie alle scheint das Thema Frieden nicht zu tangieren, obwohl es doch eigentlich müsste“ resümierte einer der Teilnehmer. Für die Initiatoren war diese erste Friedens-Menschenkette aber erst der Anfang und sie alle hoffen, das es bald eine dreistellige Teilnehmerzahl wird. Auch dann werden die bekanntesten Friedenslieder erklingen, bestimmt auch wieder jenes von der „Kleinen weißen Friedenstaube.“ Die zweite Auflage der Menschenkette für den Frieden steht bereits fest, 25. März, von 10 bis 11 Uhr.           16. März 2023

Andreas Dietel begleitet seit mehr als 30 Jahren die Krötenwanderung an der Oschersleber Kleingartenanlage “Am Karpfenteich”, kontrolliert in der Wanderzeit täglich die Sammelbehältnisse und setzt Lurche und Amphibien um in den Karpfenteich. Unterstützung erhält er dabei auch öfter von den benachbarten Gartenfreunden.

Naturschutz beginnt bereits vor der eigenen Haustür

Jedes Jahr im Frühling beginnt ein besonderes Naturschauspiel, die Krötenwanderung. Aber anders bei uns Menschen, wo ja die Männer ihre Frauen auf Händen tragen sollen, ist es bei Kröten ganz anders. Hier lassen sich die „Herren der Schöpfung“ Huckepack von den auserwählten Damen kilometerlang und quer durch die Landschaft tragen. Die meisten Menschen kriegen nur wenig von der Wanderschaft der Erdkröten und Frösche mit, oftmals machen nur einige Straßenschilder darauf aufmerksam. Dabei ist die Wanderung für die Tiere alles andere als ungefährlich und endet oft tödlich. Deshalb werden seit Jahrzehnten Krötenzäune aufgebaut. Seit mehr als 30 Jahren kümmert sich Andreas Dietel in Oschersleben um die Wanderburschen im Bereich der Kleingartenanlage „Am Karpfenteich“. Seit Anfang der 1990er Jahre führt er hier Buch darüber, wer in welchen Stückzahlen in den Sammelbehältnissen landet. Eines fällt mit Blick in die Aufzeichnung ins Auge. In all den Jahren sind es vor allem Erdkröten, die aus der Umgebung den Weg ins begehrte Laichgewässer suchen. Aber auch Grasfrösche, Kamm- und Teichmolche, sowie Wechselkröte und selbst Zaun- und Waldeidechsen kamen nicht über den Krötenzaun und landeten in den Sammeleimern, so dass sie gezählt werden konnten. Ein Jahr sticht absolut heraus, was die reinen Zahlen anbelangt. Waren es zu Beginn in den 1990er Jahren mal maximal 125 Tier als Spitzenerfebnis, waren es in den 2000er Jahren nach sehr mageren Jahren mit rund 40 Tieren, dann 2008 auf einmal 186. Dies steigerte sich in den Folgejahren. 2012 waren es 149 Lurche, waren es ein Jahr später 644! Dies hielt sich Waage bis 2020, als Andreas Dietel erstmals mehr als 700 Tiere umsetzte. Doch die schallmauer wurde im vergangenen Jahr nochmals geknackt, denn 2022 zählte er 1032 Tiere. Ein sehr gutes Zeichen, wie er meint. Denn der stetige Anstieg seit 2008 sei ja unverkennbar.Wie das etwa im Hohen Holz am „Piepensack“ oder in Schermcke aussieht, wo auch Krötenzäune aufgestellt sind, könne er aber nicht beurteilen.

Die meiste Zeit des Jahres leben Erdkröten in Wiesen und Wäldern. Doch im Frühling zieht es die Tiere zur Fortpflanzung zurück zu den Gewässern, in denen sie geschlüpft sind. Erdkröten sind ortsgebundene Tiere und wissen, dass am Ort ihrer Geburt die Lebens- und Wachstumsbedingungen am besten sind. Das Laichgewässer finden die Tiere mithilfe eines speziellen Organs im Gehirn. Zusätzlich orientieren sich die Tiere an Wegen und Waldrändern sowie durch ihren Geruchssinn. Die Krötenwanderung beginnt, wenn die Temperaturen wieder steigen und es nachts nicht kälter als 5 Grad ist. Das ist meist Mitte bis Ende März der Fall. Die Kröten und Frösche starten in der Abenddämmerung ihre Reise, die oftmals mehrere Kilometer lang ist und einige Tage dauert, denn Kröten können pro Tag ca. 600 Meter weit wandern. Sollte das angezielte Gewässer ausgetrocknet oder der Weg versperrt sein, suchen sich die Tiere ein anderes Gewässer oder bilden ihren Laich zurück, um im nächsten Jahr zu laichen. Oftmals finden die Kröten bereits unterwegs einen geeigneten Partner für die Fortpflanzung. Dann trägt das Weibchen das Männchen während der restlichen Wanderung huckepack. Es kann sogar vorkommen, dass ein Weibchen mehrere Männchen zum Laichgewässer trägt. Oftmals wandern viele hundert Tiere gleichzeitig, um sich so vor Fressfeinden zu schützen. Die größte Gefahr geht bei der Krötenwanderung nicht von Fressfeinden, sondern vom Straßenverkehr aus. Da die meisten Tiere auf dem Weg zum Laichgewässer Straßen und Wege überqueren müssen, werden jedes Jahr unzählige Kröten und Frösche überfahren. Die kleinen Tiere werden in der Dämmerung oft schlichtweg übersehen. Zudem sind Kröten und Frösche durch ihre Geschwindigkeit nicht in der Lage, Autos auszuweichen. Im Gegenteil: Die Tiere verharren bewegungslos, wenn Gefahr droht. Was bei Fressfeinden wirksam sein kann, bedeutet im Straßenverkehr meist den sicheren Tod. Um die Kröten vor dem Straßenverkehr zu schützen, errichten Tierfreunde immer wieder Krötenzäune entlang der Fahrbahn. Die Kröten gelangen dann durch einen extra errichteten Tunnel auf die andere Straßenseite oder werden in Fallen gesammelt und auf die andere Straßenseite gebracht. Diese Fallen bestehen meist aus Eimern, die in den Boden eingegraben werden. Es kann passieren, dass mehrere hundert Kröten und Frösche in einer Nacht in einen Eimer geraten. Zweimal am Tag werden die Fallen kontrolliert und die Tiere sicher über die Straße gebracht. Um die Autofahrer auf die Krötenwanderung aufmerksam zu machen, bringen immer mehr Städte und Kommunen spezielle Verkehrsschilder an. In einigen Straßen wird in der Zeit der Krötenwanderung das Tempolimit gesenkt.                                                                                             14.  März 2023

Kupferraub der Schande schnell aufgeklärt

Nachdem am 27. Februar 2023 der Diebstahl der Kupferplatten vom Friedhof Oschersleben öffentlich wurde, führte ein Bürgerhinweis zum Auffinden der Platten. Die Kupferplatten sind wohl unbeschädigt und sollen zeitnah der Stadt Oschersleben zurückgegeben werden. Aus ermittlungstaktischen Gründen macht die Polizei keine Angaben zum Fundort. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zur Täterschaft dauern noch an.

Eine kurze Rückblende: Nicht einmal Gedenkstätten bleiben verschont. In der Nacht zum 27. Februar zerschnitten Unbekannte den Zaun zum Friedhof Oschersleben und verschafften sich so Zutritt. Auf dem Friedhofsgelände demontierten sie vier rechteckige Kupfertafeln von Gedenksteinen für die sowjetischen Gefallenen des Zweiten Weltkriegs. Die Gedenktafeln maßen je 50×50 cm und wiesen Text in kyrillischer Schrift auf. An der Trauerhalle entwendeten die Täter die Kupferkabel des Blitzableiters. Insgesamt entstand ein Schaden von mehr als 10.000 Euro. Da das Diebesgut ungewöhnlich und einzigartig ist, könnte es möglicherweise bereits irgendwo aufgefallen sein. Und es ist aufgefallen! 

Ergebnis zur 13. Auflage 
"Stunde der Wintervögel"

Knapp 100.000 Menschen haben Wind und Wetter getrotzt und bei der 13. Stunde der Wintervögel 2023 mitgezählt. Sie war in vielerlei Hinsicht eine ungewöhnliche, denn deutlich weniger Vögel ließen sich an den Futterstellen blicken. Eine mögliche Begründung liegt im Mastjahr der Bäume. Warme, trockene Sommer begünstigen die Blüte der Bäume und sorgen für eine Fülle an Baumfrüchten. So finden die Vögel auch im Wald genügend zu fressen. 2,3 Millionen Vögel wurden in diesem Jahr bei der 13. „Stunde der Wintervögel“ gesichtet. „Mehr als 99.000 Menschen haben sich nicht abschrecken lassen und trotz Regen und weniger Betrieb an den Futterstellen Vögel gezählt“, bedankt sich NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller bei den Teilnehmern. In knapp 68.000 Gärten wurden die Vögel gesichtet und gemeldet. Aus den Wäldern kamen einige Arten auch seltener an die Futterstellen. Neben Kernbeißer, Bunstspecht und Buchfink wurde in diesem Jahr besonders selten der Eichelhäher gesichtet. Ein Grund dürfte dabei das vergangene Mastjahr der Bäume gewesen sein. Durch die große Fülle an Baumfrüchten bleiben die Vögel eher im Wald und kommen seltener in die Siedlungen.  Im Kalender sollten sich alle Naturfreunde den 12. bis 14. Mai vormerken, dann ruft der NABU zum Mitmachen bei der „Stunde der Gartenvögel“ auf. 

Eisige Impressionen des Naturschauspiels von Väterchen Frost

Weg im Wiesenpark entlang der halbzugefrorenen Bode.

Türklinke an der Nicolaikirche.                                                                                 Fotos: Hardy Gertz

Traumhaft schön, die Straße von Oschersleben nach Schermcke.

Gefrostete Dachrinne mit Drachenkopf an der Nicolaikirche.

Letzte Blätter im Wiesenpark, die nur noch der Frost festhält.

Eingefrostete Wetterfahne von St. Nicolai.                                                        18. Dezember 2022

Malteser-Stübchen ist nicht nur zur Weihnachtszeit eine gefragte Adresse

Nicole Reichert ist eine fünf Mitarbeiterinnen im Oschersleber Malteser-Stübchen. Spielzeug für Kinder haben die Frauen tagtäglich neu einzuräumen. Aber eben nicht nur Spielzeug…             Fotos: Hardy Gertz                                 21. Dezember 2022

 

Seit 2014 gibt es das Malteser-Stübchen in der Magdeburger Straße in Oschersleben. Hier darf jeder einkaufen, ohne irgendwelche Einschränkungen. Und verkauft wird hier alles, zum kleinen Preis, was man im Haushalt gebrauchen kann. Jegliche Kleidung für Frauen, Männer und Kinder, Spielzeug für Kinder und Jugendliche, Kinderbücher, Geschirr, Kinderwagen und Heimtextilien. Das Malteser-Stübchen ist jedoch auf Spenden angewiesen. Geöffnet jeden Mittwoch von 11 bis 16 Uhr..

Waschbären hätten dann doch
wohl eher die Pommes genommen

Mit einem Spendenscheck in Höhe von 1.100 Euro erfreuten die Agrarfrost-Mitarbeiter Yvonne Hinz, Sabrina Marie Rössing, Andreas Loof, Andy Lüdde und Ursula Burba den Förderverein Wiesenpark Oschersleben, der sich seit vielen Jahren für den Erhalt der beliebten Parkanlage mit Tiergarten, Streichelzoo und Kinderspielplatz einsetzt. Einmal mehr unterstreicht der Kartoffel-Tiefkühlspezialist mit Produktionsstätten in Aldrup bei Bremen und in Oschersleben damit die besondere Verbunden-

heit zur Bodestadt sowie sein langjähriges und in der Firmenphilosophie fest verankertes soziales Engagementregionale Projekte. „Durch die Unterstützung des Fördervereins Wiesenpark unterstreichen wir als regional stark verwurzeltes Unternehmen unsere soziale Verantwortung, die gerade in der jetzigen Zeit wichtiger denn je ist. Das gesamte Agrarfrost-Team ist stolz, dass unsere Verkaufsaktion so gut angenommen wurde und wir mit unserer Spende einen Teil zum Erhalt des Wiesenparks beitragen können“, so Yvonne Hinz. Denn seit vielen Jahren beteiligt sich Agrarfrost an dem jährlich im Oktober stattfindenden „Tag der Regionen“, der im vergangenen Jahr unter dem Motto „Kurze Wege – Große Wirkung” stand. Der Aktionstag widmet sich der Bedeutung regionaler Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung, die einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit und Klimaschutz, zur Sicherung von Wirtschaftskraft und Arbeitsplätzen und nicht zuletzt zu Genuss und regionaler Identität leisten. So können regionale Unternehmen bundesweit an dieser Veranstaltungsplattform für regionales Wirtschaften teilnehmen und sich präsentieren. In Oschersleben stellte sich Agrarfrost mit einem Informationsstand vor. Als besonderen Höhepunkt haben die Agrarfrost-Mitarbeiter während des Aktionstages Pommes Frites für den guten Zweck verkauft. 150 Kilogramm Kartoffeln wurden dafür vorher im Werk verarbeitet, gewaschen, geschält, zu Pommesstiften geschnitten und tiefgekühlt. Am Veranstaltungstag wurden diese dann frisch fittiert. Am Ende kamen bei dieser Aktion insgesamt 1.100 Euro zusammen, die das Familienunternehmen in Form eines Spendenchecks an Vertreter des Fördervereins Wiesenpark Oschersleben übergeben hat. Mit der Spende soll die Neugestaltung des Waschbär-Geheges weiter vorangetrieben werden. Mit Sicherheit hätten die Waschbären, die im Hintergrund rumdösten oder herumschlichen, lieber die Pommes genommen, statt des Schecks. Aber sie wurden ja auch nicht gefragt.                                     30. November 2022

24. Besonderer Weihnachtsmarkt versprach nicht zuviel

In der Holz-Werkstatt herrschte stets großer Andrang, auch weil die kleinsten Besucher hier mal mit dem Akku-Schrauber Schrauben eindrehen durften.r

Nach zweijähriger Zwangspause lud die Matthias-Claudius-Haus-Stiftung Oschersleben wieder zu ihrem „Besonderen Weihnachtsmarkt“. Die 24. Ausgabe des einmaligen Weihnachtswunderlandes am Werkstattstandort „Neubrandslebener Weg“ durfte ohne Auflagen stattfinden, was zahlreiche Besucher bereits am ersten Tag nutzten. Denn trotz der Zwangspause sind die regionalen und überregionalen Handwerker, Händler und Aussteller dem „Besonderen Weihnachtsmarkt“ treu geblieben. Mehr als 60 sind nach Oschersleben gekommen, darunter ein Glasbläser, der Holzschnitzer und die Puppenspieler, die in diesem Jahr am Samstag aufspielten. Eine neue, lebensgroße Krippe vor dem Förderbereich wird mit Sicherheit künftig das neue Lieblingsfotomotiv des Weihnachtswunderlandes, welchs sich über das gesamte Werkstattgelände erstreckt.                                                         26. November 2022

Kleine Wunderwelt der Modellautos

Das Oschersleber Stadt-Museum zeigt derzeit eine neue Sonderausstellung, diese ist bis zum 31. März zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen, Dienstag: 13 bis 17 Uhr und Freitag: 9 bis 12 Uhr, zu sehen. Hinzu kommen der jeweils erste und dritte Sonntag eines Monats (außer Feiertage). Das Museum ist an folgenden Sonntagen im März für Besucher von 14 bis 17 Uhr geöffnet: 5. und 19. März, dann ist die Sonderausstellung zum letzten Mal an einem Sonntag zu sehen. Dabei dreht sich alles rund um Modellautos. Widolf Diesing sammelt seit seinem 29. Lebensjahr Modellautos. 

Die Liebe auf den ersten Blick fand er 1969 in Brandenburg, als er in einem Spielwarengeschäft einen Oldtimer von Rolls Royce erblickte. Und seitdem war er den Miniaturautos verfallen. Gab es von Matchbox damals noch Modellautos in jedem Spielzeugladen, war nach 1969 Schluss. Diesing klapperte Flohmärkte ab, durchstöberte Zeitungsannoncen und fuhr wegen eines einzigen Modellautos auch schon mal quer durch die DDR. 1989 besaß er schließlich 16 Stück. Danach ging es mit seiner Sammlung jedoch steil bergauf. Mit der Wende erweiterte sich das Angebot in ungeahnte Größen und Widolf Diesing hatte es nicht leicht, sich einen Überblick allein bei den Machbox-Modellen zu verschaffen. In der Ausstellung zeigt er vor allem Feuerwehrautos und Diensthelme aus aller Herren Länder und Modelle aller Art, sowie Matchbox-Kataloge.                                         7. November 2022

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