Alikendorf

Alikendorfer Deko-Frauen schmücken ihren Ort

Wer mit dem Auto vor der Osterzeit auf der L80 durch Alikendorf fährt, die Ortsdurchfahrt ist lediglich wenige hundert Meter lang, sieht auf Mitte der Ortsurchfahrt ein sehenswertes Osterbild, welches durch geschmückte Strohballen sowie ein Riesenei gebildet wird. Verantwortlich dafür sind seit fast zehn Jahren Alikendorfer Frauen, die sich in ihrer Freizeit um das Schmücken der exponierten Stelle kümmern. Ungefähr drei Wochen vor der Osterzeit, beginnen sie mit ihrem gut zweistündigen Aufbau. Die Strohballen erhalten sie aus dem Nachbarort und das Riesenei lagert für elf Monate in einer Scheune, wird an diesem Tag wieder rausgeholt. Das Riesenei selber wird aus fast 1.200 Plastikeiern gebildet, die einst durch Alikendorfer Kinder und den Deko-Frauen farblich und mit viel Phantasie gestaltet wurden. Ohne männliche Hilfe geht es aber auch beim Schmücken nicht. Da helfen die Männer der Frauen gerne. Die Strohballen auszurichten erfordert Kraft, genauso das Heben des großen Ostereies auf einen Strohballen. Vor Jahren erhielt Annett Brandt die Inspiration, als sie im Schermcker Eiscafé Jordan auf ein Eis hielt und im Hof einen schön geschmückten Heuwagen mit Osterschmuck entdeckte. „Dies war der Anfang und wir haben dann etwas eigenes entstehen lassen. Etliche Alikendorfer Frauen waren von der Idee angetan. Heute sind wir im Kern etwa 15 Frauen, die sich nicht nur zu Ostern, sondern auch zu Helloween oder Weihnachten mit Ideen und Vorschlägen bei der Gestaltung einbringen“, so Annett Brandt. Das Bushäuschen, gleich neben dem Platz, werde dabei stets mit einbezogen. Und nach der österlichen Schmückaktion, wartete auf die Frauen bei Sonnenschein und zwar recht milden Temperaturen, aber steifen Windböen, der verdiente Lohn und gleichzeitig schöne Abschluss in Form von Höherprozentigem in einem Waffelbecher mit Schokolade.         22. März 2025

Heimelige Adventsstimmung in Alikendorf

Eine tolle Adventsstimmung gab es kurz vor dem ersten Advent, als der Ortschaftsrat Alikendorf gemeinsam mit den Vereinen zum Adventsmarkt einlud. Und wie die Resonanz der Alikendorfer zeigte, war die Stimmung, trotz der eisigen Werte um den Gefrierpunkt, hervorragend. Hier gab es alles, was man auf einem Weihnachtsmarkt erwartet. Der Ortschaftsrat und die Alikendorfer Vereine, wie die Schützen, die Simson-Freunde und der Förderverein der Feuerwehr hatten einen bunten Weihnachtsmarkt vorbereitet, der neben kulinarischen Genüsse, einiges bereithielt. Herzhaftes wie Knackwurst und Grünkohl, oder Süßes wie frischgebackene Waffeln mit Schokocreme oder Pudezucker. Und der Glühwein durfte auf dem Alikendorfer Weihnachtsmarkt, der von 14.30 Uhr an aufgebaut wurde, keinesfalls fehlen.                                                                                                                                                                                                                 30. November 2024 

Flugdrachen am Alikendorfer Himmel

Zugegeben, der Wind blies nicht allzu stark zum Alikendorfer Drachenfest, welches zum 20. Mal stattfand. Aber Bürgermeisterin Monika Lampe und Kerstin Specht waren mit dem Drachenfest 2024 durchaus zufrieden, denn Anmeldungen laden im Vorfeld reichlich vor, rund 25, und es war immerhin bereits die zwanzigste Auflage. Was die Alikendorfer Drachen beim Himmelssturm aufhielt, war der schwache Wind und die den Flug-Acker begrezende Baumreihe mit Ahornbäumen, Pappeln und Eschen. Aber alle hatten ihren Spaß, denn am Ende warteten noch die Auszeichnung für den am höchsten steigenden und den schnellsten Drachen. Und dann gab es noch ein anschließendes Mittagessen, das Bürgermeister-Pokalschießen und ein abschließendes Kaffeetrinken des 20. Alikendorfer Dorf- und Drachenfestes.

Simsonfans "überfluteten" Alikendorf

Rund 300 Einwohner zählt Alikendorf eigentlich, aber zum Simson-Treffen Mitte August, fanden noch einmal ebenso viele Simsonfans den Weg ins Bördedorf und grüßten bei der samstäglichen Ausfahrt der Teilnehmer durch Alikendorf und das umliegende Land, freundlich in die Kamera. Denn die Simsonliebhaber kamen zu hunderten. Ausrichter der Treffens waren die Mitglieder des Simson-Team Bode Alikendorf/Hadmersleben. 17. August 2024

Alikendorf wird wieder zur Simson-Hochburg

Die hunderttausendfach produzierten Mopeds SR2 und SR2 E hatten sich bewährt, entsprachen jedoch in den 1960er Jahren nicht mehr dem Zeitgeist. Zudem wurde im Rahmen der 1964 herausgebrachten „Vogelserie“ bei Simson ein hohes Maß an Standardisierung angestrebt, sodass auch der Grundtyp entsprechend neu gestaltet wurde. Heraus kam dabei der Typ SR (Simson-Rheinmetall) 4-1, der den Beinamen „Spatz“ erhielt. Der Rahmen war eine Neukonstruktion aus Rohr- und Blechprägeteilen. Neu war auch das großzügige Sitzkissen anstatt eines Sattels. Zusammen mit den reibungsgedämpften Federbeinen am Hinterrad ergab sich im Vergleich zum SR2 ein deutlich erhöhter Fahrkomfort. Am 16. und 17. August findet in der Simson-Hochburg Alikendorf das 16. Simsontreffen statt. Wer in Nostalgie schwelgen möchte, ist hier genau richtig. Simson-Fans finden aus allen Himmelrichtungen den Weg in die Börde, in das rund 300 Einwohner zählende Alikendorf. Das Programm: Die Anreise startet wie gewohnt am Freitag,16. August, um 16 Uhr, Im Abendprogramm sind ein Live DJ von 18 Uhr an und eine Strippshow um 21 Uhr geplant. Am Samstag beginnt der Tag um 9 Uhr, wo sich die Besucher schon mal diverse Fahrzeuge ansehen und fachsimpeln können. Gegen 11 Uhr startet die große Ausfahrt in die Oscherslebener Börde. Gegen 13 Uhr beginnt das Sprintrennen auf der Ortsdurchfahrt Hadmerslebener Straße (L80) in Alikendorf. Von 15 Uhr an können Besucher ihre Kräfte im Motorweitwurf und Motorstemmen messen. Um 18 Uhr beginnt schließlich die Ehrung der verschiedenen Klassen im Sprintrennen und es werden auch die besten Fahrzeuge in den Kategorien, Oldtimer, bester Umbau, schönste Original Simsom, hässlichstes Moped und es werden zwei Sonderpokale für 60 Jahre Schwalbe vergeben. Das Abendprogramm startet gegen 20 Uhr mit Live-Band Old School und Live DJ Christian.                                                                                                                                                                                                                                            8. August 2024

Biene Maja als Alikendorfer Ostergruß

Seit vielen Jahren kümmern sich Alikendorfer Frauen um die Osterdekoration im Dorf. Nicht gerade klein, hat es die Dekoration aber stets in sich, denn sie ist nicht zu übersehen, also richtig groß. Waren es im vergangenen Jahr ein riesiges Oster-Huhn sowie ein Oster-Schaf, haben sich diesmal die kreativen Köpfe für ein Modell der Biene Maja entschieden, welche sich unweit des riesigen Ostereies befindet, welches wiederum aus hunderten kleinen, bunten Eiern besteht. Seit 2015 krempeln die Alikendorfer Frauen die Ärmel hoch, um dem Ort einen echten Hingucker zu verpassen. Biene Maja korrespondiert farblich übrigens passend mit dem benachbarten Wartehäuschen, welches fast wie ein Bienenstock wirkt.                                                         10. März 2024

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